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28. Juni 2020 - 13. Sonntag im Jahreskreis

Das (scheinbar) Unmögliche denken, glauben, hoffen - und schließlich erleben. Davon sprechen die Texte, die an diesem Sonntag gelesen werden, und die in der Aussage gipfeln: "der Tod hat keine Macht mehr über ihn". Darin finden unsere tiefen Wünsche und Sehnsüchte ihren Widerhall - dass unser Leben gelingt, dass wir glücklich sein können, dass die Welt ein Ort des guten Lebens für alle werde.

19./21. Juni 2020 - Herz-Jesu-Fest und Herz-Jesu-Sonntag

Wir laden zu einer Spiritualität der Dankbarkeit ein. Mit dem Danken bekommt das Leben eine neue Qualität. Trotz der Entbehrungen der letzten Wochen und Monate war ein Geist der Dankbarkeit bemerkbar, den wir verstärken und als Qualität für einen neuen Lebensstil mitnehmen wollen. Dankbarkeit gibt ein Gespür für das rechte Maß und befähigt zum Staunen. Niemand kann für sich allein das Leben meistern. Diese Erkenntnis macht uns menschlicher und vielleicht auch demütiger – nicht zuletzt im Blick auf Bedürftige und Notleidende. Dankbarkeit ist der Königsweg zu Gott. (Vgl. Hirtenwort der österreichischen Bischöfe, Mai 2020).

07. Juni 2020 - Dreifaltigkeitssonntag

Am Sonntag nach Pfingsten blicken wir auf das Geheimnis Gottes, das in unseren menschlichen Worten nicht fassbar ist. Als Christ/innen versuchen wir es immer wieder neu zu formulieren, indem wir von der Dreifaltigkeit sprechen: Gott - Schöpfer und Vater bzw. Mutter, Jesus Christus - menschgeworden, Heiliger Geist - ein Beistand in jeder Lebenslage. Entscheidend ist es, dass die Rede von dreien einen Hinweis auf die unendliche Liebe Gottes beinhaltet: Liebe wendet sich auf ein Du hin und lässt auch dem Anderen sein Daseinsrecht. Die Dreieinigkeit ist ein Symbol dafür, dass wir dem Geheimnis auf die Spur kommen, wenn wir uns Gott als sich verschenkende Liebe vorstellen.