„Surf & Pray“ – eine Sommereise zwischen Wellen, Wind und Geistkraft

11. bis 18. Juli 2026 | St. Girons, französische Atlantikküste

Am Samstag, den 11. Juli 2026, machte sich eine Gruppe von 40 jungen Menschen aus der Diözese Innsbruck auf den Weg an die französische Atlantikküste nach St. Girons. Die Reise begann mittags in Innsbruck mit einem Zustieg im Oberland. Bevor es losging, erhielt die Gruppe einen Reisesegen von Jugendseelsorgerin Silke Rymkuß – eine perfekte Vorbereitung für die gemeinsame Zeit.

 

Die 19-stündige Busfahrt wurde nicht nur als Notwendigkeit, sondern als Chance gesehen: Zeit zum Kennenlernen, gemeinsames Spielen und Singen. Als der Bus am nächsten Tag in St. Girons ankam, empfing die Gruppe nicht nur das Surfcamp, sondern auch über 40 Grad Celsius. Bald wurden die Zelte bezogen, die Wetsuits ausgefasst und es gab eine erste Einführung in die Surftheorie. Der erste Tag endete mit einem besonderen Moment: Beim Abendlob bastelten alle ihr persönliches Armband „Perlen des Glaubens“, ein Symbol, das die Gruppe die ganze Woche begleiten sollte.

 

Jeden Morgen ging es mit Wetsuit und Surfboard über die Düne zum Strand. Am Vormittag stand der Surfkurs auf dem Programm – mit chilligen Surflehrer*innen, Sonne, Wind und Wellen. Schon am ersten Tag gelang es einigen, ihre ersten Wellen zu erwischen und sogar auf dem Board zu stehen. Bis zum Ende der Woche hatte jede und jeder ein persönliches Erfolgserlebnis in den Wellen und auf dem Board gesammelt. Die „Shaka-Zeichen“ der Surflehrer*innen wurden schnell zum Markenzeichen der Gruppe.

 

Die Nachmittage und Abende boten ein vielfältiges Programm: Chillen am Strand, Schwimmen im Atlantik, Plantschen im Pool oder Sport auf den Anlagen des Camps. Wer Lust hatte, bummelte an der Promenade oder schlemmte Moules-frites und Crêpes. Daneben gab es Yoga, eine Quiznight und spirituelle Workshops wie „Mit der Talkbox über Gott und die Welt reden“, „How to: beten“ oder „Kreatives Schreiben“.

 

Ein besonderer Höhepunkt war der Ausflug nach San Sebastian in Spanien. Die Gruppe genoss die wunderschöne Altstadt, beeindruckende Kirchen und die quirligen Gassen. Kulinarisch gab es San Sebastian Cheesecake und Pintxos, die baskische Variante der berühmten Tapas zu entdecken. Doch der absolute Höhepunkt des Tages war das Abendlob am Sunsetspot: Mit Blick auf den Horizont, wie die Sonne langsam im Meer versinkt und die Wolken in sanfte Rot- und Orangetöne getaucht werden, beschlossen die Teilnehmer*innen den Tag singend und betend. Wer wollte, konnte sich als Erinnerung an diesen Abend und an Jesus, der unser Licht ist, mit Henna eine Sonne aufmalen lassen.

 

Die Reise „Surf & Pray“ war eine wunderschöne und beeindruckende Woche, in der Freundschaften geschlossen, Länder und Kulturen kennengelernt, Glaube entdeckt und vertieft und die eine oder andere Welle – auch spirituell – gesurft wurde. Hang loose!

„Surf & Pray“ – eine Sommereise zwischen Wellen, Wind und Geistkraft
Fotos: Dekanatsjugend Wilten Land