Jugendliche im Gespräch mit Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche

"Was, wenn du fällst?" - Unter diesem Motto hat ein gleichnamiges Aktionsbündnis am Tag der Arbeitslosen (30. April) auf die Situation von Jugendlichen aufmerksam gemacht, die auf dem Weg von der Schule zum Beruf vor Problemen stehen.

Am Montag, 30. April wird traditionell der Tag der Arbeitslosen begangen. Das Aktionsbündnis „Was, wenn du fällst?“ nutzte diesen Gedenktag, um bei zwei Veranstaltungen auf die Situation von jenen jungen Menschen aufmerksam zu machen, die der Übergang von der Schule zum Beruf vor große Herausforderungen stellt.

Dinner und Gespräch 

Bei einem Dinner im Haus der Begegnung kamen Jugendliche mit Personen aus Politik, Wirtschaft und Kirche ins Gespräch. Als Gesprächspartner/innen standen unter anderen Landesrätin Beate Palfrader, Spartenobmann und Innungsmeister Franz Jirka und Caritasdirektor Georg Schärmer zur Verfügung. In der angenehmen Atmosphäre fiel es leicht, sich auf Augenhöhe über die eigenen Erfahrungen rund ums Thema Arbeitswelt auszutauschen.

Fachvortrag: Was, wenn du fällst? 

Lothar Jochade, Geschäftsführer des Vereins I.S.I. – Initiativen für soziale Integration in Linz, und Stefan Leyerer, Streetworker aus Linz-Land, stellten ihre Studie zur Anschlussfähigkeit von jungen Menschen an den Arbeitsmarkt vor. In ihrem Vortrag zeigten sie auf, dass viele Jugendliche, die sich beim Einstieg ins Arbeitsleben schwer tun, sehr wohl arbeiten wollen. Wichtig seien für die jungen Menschen jedoch ein erkennbarer Sinn und ein greifbares Ergebnis der Arbeit. Anzudenken wären u. a. auch gut ausgebildete Betreuungspersonen in den Betrieben, die verstärkt mit den Jugendlichen arbeiten könnten.

Beide Veranstaltungen wurden organisiert vom Aktionsbündnis „Was, wenn du fällst?“, bestehend aus Katholische Jugend, youngCaritas, pojat, Gewerkschaftsjugend und Haus der Begegnung - mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Tirol

Im Gespräch mit Landesrätin Beate Palfrader. Foto: Rachlé/DIBK