Go, tell it on the mountain! Den Glauben verkünden.

Ein Projekt (nicht nur) zur Firmung mit Bischof Hermann Glettler

 

Die Firmung ist das Sakrament der Bestärkung zum eigenen Glaubenszeugnis: Junge Christ*innen werden erwachsen und übernehmen immer mehr Verantwortung für sich selbst. Dies verändert ihre Rolle in der Familie, in der Gesellschaft und in der Kirche.

Sie sind nun nicht mehr nur Empfangende des Glaubens in dem Geist, den sie bei der Taufe erhalten haben, sondern sie sind vielmehr gerufen und gesendet, selbst Zeug*innen des Glaubens zu sein. Denn wer gesalbt ist, ist auch gesendet: vgl. Jes 61,1.

 

Go, tell it on the mountain nimmt diese Veränderung auf und stellt das Weitererzählen des eigenen Glaubens in den Mittelpunkt:

Christ*innen kommen miteinander über Gott in den Austausch und teilen ihre Überzeugungen mit anderen. Dabei setzt das Projekt hauptsächlich auf das Bedürfnis vieler Jugendlichen, sich auf die verschiedensten Weisen kreativ ausdrücken zu können.

 

Die von Covid-19 geprägten Wochen haben gezeigt, dass der digitale Raum eine große Chance für die Jugendpastoral ist. Wir ermutigen die Verantwortlichen der Fimpastoral, auch weiterhin digitale Kanäle in die Vorbereitung einzubauen. Dazu ist dieses Projekt sehr gut geeignet, da auch digitalen Elemente eingebunden werden können. Auch für eine verlängerte Firmvorbereitung aufgrund der Firmterminverschiebung ist es bestens geeignet.

Ausgangspunkt

Unser Diözesanbischof Hermann Glettler hat den Anfang gemacht...

Mit der Installation "Displaced" (derzeit noch im artdepot in Innsbruck zu besichtigen, Ausschnitt am Plakat abgebildet) hat er ihm wichtige Aspekte der christlichen Botschaft künstlerisch ausgedrückt. In der dazugehörigen Videobotschaft spricht er über seinen eigenen Glauben und welche Hoffnung ihn trägt.

Beides zusammen bildet den Ausgangspunkt für "Go, tell it on the mountain".

Plakat

Das Plakat ist in der Downloadbox (unten) oder im KJ-Büro erhältlich.

Zusätzlich zur Arbeit in der Firmgruppe kann es im Kirchengebäude, im Schaukasten oder an einem anderen passenden Ort für die ganze Pfarrgemeinde sichtbar aufgehängt werden. So kann es Ausgangspunkt für gegenseitige Glaubenszeugnisse sein.

Videobotschaft


Projektablauf

Phase 1: Und was glaubst du? 

Von Bischof Hermanns Botschaften ausgehend stellen sich auch die Firmlinge die Frage nach ihrem eigenen Glauben und setzen sich damit kreativ auseinander. Folgende Fragen können dabei leitend sein:

  • Wer hat mir von Gott erzählt?
  • Woran glaube ich?
  • Was bedeutet mir Jesus Christus?
  • Welche Hoffnung erfüllt mich?
  • Welche Träume und Visionen leiten mich?
  • Welche Aspekte des Glaubens möchte ich mit anderen teilen?

  

Phase 2: Glaubenszeugnis teilen 

Die Verantwortlichen in der Firmpastoral suchen zusammen mit den Firmlingen eine Pfarre unserer Diözese, mit der sie ihre erarbeiteten Glaubenszeugnisse teilen. Wir unterstützen gerne bei der Vernetzung.

Beim Vorstellungsgottesdienst der Firmbewerber*innen oder bei einem Jugendgottesdienst wird das gemeinsame Zeugnis der Firmlinge vorgestellt und im Anschluss an die ausgewählte Pfarre weitergeleitet.

  

Phase 3: Zeugnis erhalten 

In den Wochen danach erhält die Firmgruppe eine bestärkende und ermutigende Antwort auf ihr Glaubenszeugnis von der ausgewählten Pfarre (oder einer anderen am Projekt teilnehmenden Pfarre).

  

Phase 4: Feier der Firmung 

In der Feier der Firmung können diese Glaubenszeugnisse der Jugendlichen gut präsent sein. Wir schlagen vor, die Feier der Firmung mit einem Sendungsritus abzuschließen.

Methoden und Ideen

In der Downloadbox steht ein Dokument zur Verfügung, welches Ideen und Methoden für die Arbeit  mit Jugendlichen beinhaltet. Die Inhalte dienen der Hinführung zum und Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben.

Durch das Bausteinprinzip eignen sie sich für verschiedene Firmkonzepte und Zeitressourcen. Zusätzlich kann ein Großteil der Methoden digital durchgeführt werden, um der Lebenswirklichkeit der Jugendlichen gerecht zu werden, aber auch um flexibel auf evtl. erneute Beschränkungen zu reagieren. Somit muss die Firmvorbereitung nicht unterbrochen oder verschoben werden.

Kontakt

Silke Rymkuß

0512 / 2230 4604

0676 / 8730 4604

silke.rymkuss@dibk.at