Das Gelbe vom Ei

Die erste Lesung der Osternacht stammt aus dem Buch Genesis. Sie erzählt die Geschichte von der Erschaffung der Welt. Es ist jedoch kein naturwissenschaftlicher Tatsachenbericht, sondern möchte uns etwas über Gott und die Menschen erzählen: Gott erschuf alles mit Liebe und Weisheit. So wie es ist, ist es gut. Und der Mensch ist Gottes Bild.

Gott erschuf die Welt mit Liebe und Weisheit

Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde.

Dann sprach Gott: Siehe, ich gebe euch alles Gewächs, das Samen bildet auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren der Erde, allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde kriecht, das Lebensatem in sich hat, gebe ich alles grüne Gewächs zur Nahrung. Und so geschah es.

Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.

So wurden Himmel und Erde und ihr ganzes Heer vollendet. Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk erschaffen hatte.

 

Für deine Videobotschaft

  • Kannst du die Schriftlesung mit eigenen Worten erzählen?
  • Möchtest du dazu ein Bild, ein Symbol zeigen?
  • Vielleicht kennst du einen Song oder einen Songtext dazu?
  • Beginne dein Video am besten mit: „Mein Name ist … und ich erzähle dir von Ostern“, und erzähle dann deine Version der Lesung, oder erkläre, was dir so dazu eingefallen ist.
Gott erschuf die Welt mit Liebe und Weisheit

Gott erschuf die Welt mit Liebe und Weisheit

Berühr.Ei

Gottes Wort ist mehr als einfach nur ein Text, den man liest oder hört. Gottes Wort möchte dein Herz berühren.
  • Nimm dir einige Minuten Zeit, such dir einen Platz, an dem du dich wohlfühlst und ungestört bist. Entspanne dich.
  • Bitte vielleicht Gott: „Ich bin bereit, Gott, bitte berühre mich mit deinem Wort“.
  • Lies entweder den kürzeren Text (Das Gelbe vom Ei), oder die ganze Lesung.
  • Mache die Augen zu. Spüre, wie die Worte von deinem Kopf in deinen ganzen Körper und dein Herz fließen.
  • Was für Gefühle spürst du? Welche Gedanken kommen dir? Was berührt dich besonders?
  • Wenn du magst, kannst du den Text natürlich öfters lesen.
  • Danke vielleicht Gott zum Schluss für Gottes Nähe?

 

 Für deine Videobotschaft

  • Beginne dein Video am besten mit: „Mein Name ist … und ich erzähle dir von Ostern“.
  • Teile deine Gedanken mit anderen: Sag was dich besonders berührt hat, oder welche Gefühle die Lesung bei dir hervorruft.
Gottes Wort möchte dein Herz berühren.

Gottes Wort möchte dein Herz berühren.

Bible Journaling

Die kreative Art, Bibel zu lesen

Beim Bible Journaling gestaltest du kreativ den Schrifttext mit. Indem du dich künstlerisch mit dem Inhalt auseinandersetzt, entstehen plötzlich ganz neue Einsichten und du lernst das Wort Gottes auf eine einzigartige Weise kennen. Probier es einfach aus!

Lade dazu das PDF runter und druck es dir aus. Im PDF findest du auch eine genaue Anleitung, wie Bible Journaling funktioniert.

Ei.weisheit

In den biblischen Texten stecken so einige Inspirationen und Weisheiten, die dich zum Nachdenken anregen können. Wir haben für dich einige herausgesucht.

Und so geht’s 

  • Lies die Schriftlesung, entweder die kürzere Form im Abschnitt „Das Gelbe vom Ei“, oder die komplette Lesung.
  • Beantworte den Impuls in deiner Videobotschaft.
  • Am besten beginnst du die Videobotschaft mit: „Mein Name ist … und ich erzähle dir von Ostern. Sag kurz, welche Frage du dir ausgesucht hast und beantworte sie dann. Es gibt kein Richtig oder Falsch, es geht um deine persönlichen Gedanken.

 

Impuls 

Das Leben auf unserer Erde ist genial. So viele Einzigartiges ist um uns herum. Erzähl uns von der coolsten Sache auf unsere Erde!

Das Leben auf unserer Erde ist genial.

Das Leben auf unserer Erde ist genial.

Die ganze Lesung

Aus dem Buch Genesis (Gen 1,1 – 2,2)

Die Geschichte von der Erschaffung der Welt ist kein naturwissenschaftlicher Tatsachenbericht, sondern möchte uns etwas über Gott und die Menschen erzählen: Gott erschuf alles mit Liebe und Weisheit. So wie es ist, ist es gut. Und der Mensch ist Gottes Bild. 

Im Anfang erschuf Gott Himmel und Erde. Die Erde war wüst und wirr und Finsternis lag über der Urflut und Gottes Geist schwebte über dem Wasser. Gott sprach: Es werde Licht. Und es wurde Licht. Gott sah, dass das Licht gut war. Und Gott schied das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht. Es wurde Abend und es wurde Morgen: erster Tag.

Dann sprach Gott: Es werde ein Gewölbe mitten im Wasser und scheide Wasser von Wasser. Gott machte das Gewölbe und schied das Wasser unterhalb des Gewölbes vom Wasser oberhalb des Gewölbes. Und so geschah es. Und Gott nannte das Gewölbe Himmel. Es wurde Abend und es wurde Morgen: zweiter Tag.

Dann sprach Gott: Es sammle sich das Wasser unterhalb des Himmels an einem Ort und das Trockene werde sichtbar. Und so geschah es. Und Gott nannte das Trockene Land und die Ansammlung des Wassers nannte er Meer. Gott sah, dass es gut war. Dann sprach Gott: Die Erde lasse junges Grün sprießen, Gewächs, das Samen bildet, Fruchtbäume, die nach ihrer Art Früchte tragen mit Samen darin auf der Erde. Und so geschah es. Die Erde brachte junges Grün hervor, Gewächs, das Samen nach seiner Art bildet, und Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin nach ihrer Art. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: dritter Tag.

Dann sprach Gott: Lichter sollen am Himmelsgewölbe sein, um Tag und Nacht zu scheiden. Sie sollen als Zeichen für Festzeiten, für Tage und Jahre dienen. Sie sollen Lichter am Himmelsgewölbe sein, um über die Erde hin zu leuchten. Und so geschah es. Gott machte die beiden großen Lichter, das große zur Herrschaft über den Tag, das kleine zur Herrschaft über die Nacht, und die Sterne. Gott setzte sie an das Himmelsgewölbe, damit sie über die Erde leuchten, über Tag und Nacht herrschen und das Licht von der Finsternis scheiden. Gott sah, dass es gut war. Es wurde Abend und es wurde Morgen: vierter Tag.

Dann sprach Gott: Das Wasser wimmle von Schwärmen lebendiger Wesen und Vögel sollen über der Erde am Himmelsgewölbe fliegen. Und Gott erschuf die großen Wassertiere und alle Lebewesen, die sich fortbewegen nach ihrer Art, von denen das Wasser wimmelt, und alle gefiederten Vögel nach ihrer Art. Gott sah, dass es gut war. Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehrt euch! Füllt das Wasser im Meer und die Vögel sollen sich auf Erden vermehren. Es wurde Abend und es wurde Morgen: fünfter Tag.

Dann sprach Gott: Die Erde bringe Lebewesen aller Art hervor, von Vieh, von Kriechtieren und von Wildtieren der Erde nach ihrer Art. Und so geschah es. Gott machte die Wildtiere der Erde nach ihrer Art, das Vieh nach seiner Art und alle Kriechtiere auf dem Erdboden nach ihrer Art. Gott sah, dass es gut war.

Dann sprach Gott: Lasst uns Menschen machen als unser Bild, uns ähnlich! Sie sollen walten über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels, über das Vieh, über die ganze Erde und über alle Kriechtiere, die auf der Erde kriechen. Gott erschuf den Menschen als sein Bild, als Bild Gottes erschuf er ihn. Männlich und weiblich erschuf er sie.
Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch, füllt die Erde und unterwerft sie und waltet über die Fische des Meeres, über die Vögel des Himmels und über alle Tiere, die auf der Erde kriechen! 

Dann sprach Gott: Siehe, ich gebe euch alles Gewächs, das Samen bildet auf der ganzen Erde, und alle Bäume, die Früchte tragen mit Samen darin. Euch sollen sie zur Nahrung dienen. Allen Tieren der Erde, allen Vögeln des Himmels und allem, was auf der Erde kriecht, das Lebensatem in sich hat, gebe ich alles grüne Gewächs zur Nahrung. Und so geschah es.
Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Und siehe, es war sehr gut. Es wurde Abend und es wurde Morgen: der sechste Tag.  

So wurden Himmel und Erde und ihr ganzes Heer vollendet. Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn; denn an ihm ruhte Gott, nachdem er das ganze Werk erschaffen hatte.

Die Bibel, das Buch der Bücher.

Die Bibel, das Buch der Bücher.